Zum Hauptinhalt
Rom bei Sonnenuntergang vom Gianicolo aus: die Kuppeln im Gegenlicht

CivisRomReiseführer

DAS ROM-MAGAZIN · SECHS LEKTÜREN

Rom, vor der Abreise.

Sechs Lektüren, geschrieben von Menschen, die in der Stadt leben: Kunst, Küche, Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Sonnenuntergänge und das Rom von heute.

IN DIESEM FÜHRER

Sechs Lektüren.
Öffnungszeiten, Jahreszeiten, Entfernungen.

Das Magazin versammelt sechs Lektüren: Kunst, Küche, Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Sonnenuntergänge und Rom heute. Nützlich vor der Abreise, wenn sich die Reiseroute noch ändern lässt: Die Galleria Borghese wird Wochen im Voraus gebucht, nicht Tage, viele Quartierstrattorien schließen die Küche am frühen Nachmittag, September und Januar sind zwei verschiedene Städte. Es bei der Ankunft zu entscheiden, ist zu spät.

Es gibt auch die Entfernungen, die man von außen nicht erahnt. Vom Lilium, an der Porta Pia: Villa Borghese 1,6 km, Fontana di Trevi 1,7 km, Kolosseum 1,9 km. Vom Imperial, im Pinciano: Villa Borghese 400 m, Bahnhof Termini 1,6 km. Wie viel von Rom zu Fuß erreichbar ist, hängt davon ab, wo man übernachtet.

Klassische Skulpturen in einem römischen Museum, Kunst und Kulturerbe Roms
Galerien, Paläste und Kirchen der Altstadt

KUNST

Die Werke sind da.
Es zählt die Uhrzeit des Eintritts.

In drei Kirchen der Altstadt, kostenlos und ohne Reservierung, hängen Caravaggio und Bernini.

Zwei Dinge vor der Abreise erledigen. Erstens: das Zeitfenster für die Galleria Borghese auf der offiziellen Website buchen, Wochen im Voraus, nicht Tage. Zweitens: den Museen einen Werktag reservieren, Vormittag oder früher Nachmittag, und das Wochenende den Kirchen überlassen, die früh öffnen und keinen Eintritt verlangen. Vor neun Uhr sind die Kirchenschiffe fast leer.

Kunst: was Sie sehen sollten und wann Sie eintreten sollten →

  • Galleria Borghese

    Bernini und Caravaggio in denselben Sälen. Reservierung Pflicht, Eintritt kontingentiert: Die Säle bleiben angenehm, aber das Zeitfenster muss von zu Hause aus, Wochen vorher, gebucht werden.

  • Palazzo Doria Pamphilj

    Ein Palast, der noch von der Familie bewohnt wird. Velázquez, Tizian, Caravaggio, in Räumen, die noch Räume sind und keine Ausstellungssäle. Eintritt ohne Reservierung.

  • Die Kirchen der Altstadt

    Santa Maria della Vittoria, Sant'Ignazio, San Luigi dei Francesi: freier Eintritt, täglich geöffnet. Münzen mitbringen: Das Licht auf den Caravaggio-Gemälden funktioniert mit Münzautomaten.

  • Die Gegenwartskunst, außerhalb des Zentrums

    Das MAXXI von Zaha Hadid im Flaminio und das MACRO im Salario. Zwei Museen für das 20. Jahrhundert und darüber hinaus, in Vierteln, in die niemand zufällig gerät: Man kommt dorthin, weil man es vorher entschieden hat.

KÜCHE

In Rom isst man
zu festen Zeiten.

Cacio e pepe isst man um ein Uhr. Nicht um zwölf, nicht um drei.

Die Quartierstrattorien halten die Küche nur zweimal täglich geöffnet. Wer um 15 Uhr kommt, findet den Saal, der sich leert, wer um 19 Uhr kommt, findet den Saal, der noch nicht geöffnet hat. Das ist keine Starrheit: Es ist die Schicht des Kochs. Die Öffnungszeiten vor der Abreise zu kennen, ist mehr wert als jede Adressliste.

Die Stadtteilmärkte öffnen früh am Morgen und schließen zur Mittagszeit: Campo de' Fiori, der Mercato di Testaccio, der Trionfale. Sie sind die Speisekammer der Stadt und lassen sich nur besichtigen, wenn man früh aufsteht. Sie einen Tag vorher einzuplanen, ist die einzige Möglichkeit, sie nicht zu verpassen.

Die Uhrzeiten zum Merken

  • 12:30–14:30 Mittagessen. Davor wartet man draußen, danach ist die Pasta des Tages aus.
  • 20:00–21:00 Abendessen. In Rom setzt man sich hier hin: Um 19 Uhr ist der Saal noch leer.
  • 07:00–09:00 Frühstück. An der Theke, im Stehen, fünf Minuten. Im Lilium ist es im Preis inbegriffen.

Küche: die wahre Essenszeit und die Märkte →

Tisch mit Gerichten der italienischen Küche, römische Trattoria
Quartierstrattorien und Stadtteilmärkte

STADTVIERTEL

Wo Sie übernachten,
verändert den Tag.

Fünf Zonen, fünf verschiedene Rhythmen. Von außen wirken sie alle wie „Zentrum"; von innen ändern sich die Uhrzeit, zu der die Bars öffnen, der Lärm am Abend und die Minuten, die für jeden Ausgang einzuplanen sind. Die zwei Civis-Unterkünfte in der Stadt liegen in zwei dieser Zonen; die Entfernungen sind unten angegeben.

Das Pantheon im Stadtviertel Centro Storico, Rom

CENTRO STORICO

Zwei Städte auf demselben Platz.

Pantheon, Campo de' Fiori, Piazza Navona: zu Fuß voneinander erreichbar. Um sieben Uhr morgens menschenleer, mittags kaum begehbar. Dieselben Steine, zwei Städte: nur eine Frage des Weckers.

Die Pinien der Villa Borghese bei Sonnenuntergang, Stadtviertel Pinciano

PINCIANO

Villa Borghese in 400 Metern.

Baumbestandene Alleen und Wohnhäuser entlang der Mura Aureliane. Hier, am Corso d'Italia 92, liegt Imperial Suite Rome: smart property mit digitalem Check-in und unabhängigem Zugang, Eintritt mit persönlichem Code zu jeder Uhrzeit. Villa Borghese 400 m, Bahnhof Termini 1,6 km.

Imperial Suite Rome · Corso d'Italia 92
Die Porta Pia von Michelangelo in den Mura Aureliane, Rom

PORTA PIA

Das Viertel, das früh öffnet.

Liberty-Paläste, ein Stadtteilmarkt, Bars ab sieben Uhr geöffnet. Hier liegt Lilium Boutique Hotel: 14 Zimmer, italienisches Frühstück, Concierge und Flughafen-Transfer rund um die Uhr. Villa Borghese 1,6 km, Fontana di Trevi 1,7 km, Kolosseum 1,9 km.

Lilium Boutique Hotel · Porta Pia
Gasse in Trastevere mit Kopfsteinpflaster und Efeu, warmes Abendlicht

TRASTEVERE

Morgens am besten.

Abends füllt es sich bis spät. Vor neun Uhr bleiben das Kopfsteinpflaster, die Bäckereien und keine Warteschlangen.

Via dei Serpenti im Stadtviertel Monti, mit dem Kolosseum im Hintergrund

MONTI

Direkt am Kolosseum.

Handwerksläden, Weinbars, enge Gassen. Man erreicht das Forum ohne ein Verkehrsmittel.

UHRZEITEN UND JAHRESZEITEN

Die Uhrzeit zählt
so viel wie das Ticket.

Das Kolosseum zur blauen Stunde beleuchtet, Stadtviertel Celio, Rom

Der Morgen

Vor neun Uhr sind die Märkte in ihrer besten Zeit, die Kirchen leer und an den Bars frühstückt man im Stehen. Das ist das Fenster zum Spazieren: von Trastevere zum Gianicolo, vom Pincio in die Villa Borghese hinein. Vom Pinciano liegt der Park 400 Meter entfernt, von der Porta Pia 950: In beiden Fällen erreicht man ihn vor dem Frühstück.

Der Sommer

Juli und August: volle Hitze, Römer außerhalb der Stadt, Touristen in voller Zahl: Man geht früh am Morgen und nach achtzehn Uhr hinaus. September ist der ausgewogenste Monat: noch sommerliche Temperaturen, kürzere Warteschlangen, die Stadt wieder in ihrem normalen Rhythmus.

Der Abend

Nach achtzehn Uhr werden die Schlangen kürzer. Das ist die Stunde des Pantheons, der Piazza Navona, des beleuchteten Kapitols: dieselben Orte wie am Morgen, mit weniger Menschen. Der Aperitivo findet dann im Wohnviertel statt, nicht im Zentrum, und um 20 Uhr geht man zu Tisch.

Der Winter

Dezember und Januar: kürzere Warteschlangen als im Frühling. Das Risiko ist der Regen, damit muss man rechnen; die zwei Weihnachtswochen sind ein eigenes Kapitel. Man baut den Tag um Innenräume herum auf und behält Spaziergänge als Alternative. Die römische Weihnacht ist Sache der Viertel, nicht der Kulissen.

DIE ANDEREN LEKTÜREN

Vier weitere Lektüren
vor der Abreise.

ZWEI ADRESSEN IN ROM

Rom ist die erste Nacht
der Grand Tour.

Lilium Boutique Hotel, an der Porta Pia: 14 Zimmer, italienisches Frühstück, Concierge, Flughafen-Transfer rund um die Uhr. Imperial Suite Rome, am Corso d'Italia 92: smart property mit digitalem Check-in und unabhängigem Zugang. Bei Direktbuchung über den offiziellen Kanal fallen keine Portalprovisionen an, und der Kontakt ist direkt mit dem Team, das die Unterkunft führt. Der Civis Passport ist kostenlos, ohne Karte: zwei abgeschlossene Aufenthalte in einer beliebigen Unterkunft, eine Nacht der nächsten Reise geschenkt, auch in derselben Unterkunft. Die nächste Station ist Apulien: Trullux auf dem Land und Il Mulino im Zentrum, in Ceglie Messapica.

Dächer Roms bei Sonnenuntergang, Einladung zum Aufenthalt bei Civis Hotels