CENTRO STORICO
Zwei Städte auf demselben Platz.
Pantheon, Campo de' Fiori, Piazza Navona: zu Fuß voneinander erreichbar. Um sieben Uhr morgens menschenleer, mittags kaum begehbar. Dieselben Steine, zwei Städte: nur eine Frage des Weckers.
IN DIESEM FÜHRER
Das Magazin versammelt sechs Lektüren: Kunst, Küche, Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Sonnenuntergänge und Rom heute. Nützlich vor der Abreise, wenn sich die Reiseroute noch ändern lässt: Die Galleria Borghese wird Wochen im Voraus gebucht, nicht Tage, viele Quartierstrattorien schließen die Küche am frühen Nachmittag, September und Januar sind zwei verschiedene Städte. Es bei der Ankunft zu entscheiden, ist zu spät.
Es gibt auch die Entfernungen, die man von außen nicht erahnt. Vom Lilium, an der Porta Pia: Villa Borghese 1,6 km, Fontana di Trevi 1,7 km, Kolosseum 1,9 km. Vom Imperial, im Pinciano: Villa Borghese 400 m, Bahnhof Termini 1,6 km. Wie viel von Rom zu Fuß erreichbar ist, hängt davon ab, wo man übernachtet.
KUNST
In drei Kirchen der Altstadt, kostenlos und ohne Reservierung, hängen Caravaggio und Bernini.
Zwei Dinge vor der Abreise erledigen. Erstens: das Zeitfenster für die Galleria Borghese auf der offiziellen Website buchen, Wochen im Voraus, nicht Tage. Zweitens: den Museen einen Werktag reservieren, Vormittag oder früher Nachmittag, und das Wochenende den Kirchen überlassen, die früh öffnen und keinen Eintritt verlangen. Vor neun Uhr sind die Kirchenschiffe fast leer.
Kunst: was Sie sehen sollten und wann Sie eintreten sollten →
Bernini und Caravaggio in denselben Sälen. Reservierung Pflicht, Eintritt kontingentiert: Die Säle bleiben angenehm, aber das Zeitfenster muss von zu Hause aus, Wochen vorher, gebucht werden.
Ein Palast, der noch von der Familie bewohnt wird. Velázquez, Tizian, Caravaggio, in Räumen, die noch Räume sind und keine Ausstellungssäle. Eintritt ohne Reservierung.
Santa Maria della Vittoria, Sant'Ignazio, San Luigi dei Francesi: freier Eintritt, täglich geöffnet. Münzen mitbringen: Das Licht auf den Caravaggio-Gemälden funktioniert mit Münzautomaten.
Das MAXXI von Zaha Hadid im Flaminio und das MACRO im Salario. Zwei Museen für das 20. Jahrhundert und darüber hinaus, in Vierteln, in die niemand zufällig gerät: Man kommt dorthin, weil man es vorher entschieden hat.
KÜCHE
Cacio e pepe isst man um ein Uhr. Nicht um zwölf, nicht um drei.
Die Quartierstrattorien halten die Küche nur zweimal täglich geöffnet. Wer um 15 Uhr kommt, findet den Saal, der sich leert, wer um 19 Uhr kommt, findet den Saal, der noch nicht geöffnet hat. Das ist keine Starrheit: Es ist die Schicht des Kochs. Die Öffnungszeiten vor der Abreise zu kennen, ist mehr wert als jede Adressliste.
Die Stadtteilmärkte öffnen früh am Morgen und schließen zur Mittagszeit: Campo de' Fiori, der Mercato di Testaccio, der Trionfale. Sie sind die Speisekammer der Stadt und lassen sich nur besichtigen, wenn man früh aufsteht. Sie einen Tag vorher einzuplanen, ist die einzige Möglichkeit, sie nicht zu verpassen.
Die Uhrzeiten zum Merken
STADTVIERTEL
Fünf Zonen, fünf verschiedene Rhythmen. Von außen wirken sie alle wie „Zentrum"; von innen ändern sich die Uhrzeit, zu der die Bars öffnen, der Lärm am Abend und die Minuten, die für jeden Ausgang einzuplanen sind. Die zwei Civis-Unterkünfte in der Stadt liegen in zwei dieser Zonen; die Entfernungen sind unten angegeben.
CENTRO STORICO
Pantheon, Campo de' Fiori, Piazza Navona: zu Fuß voneinander erreichbar. Um sieben Uhr morgens menschenleer, mittags kaum begehbar. Dieselben Steine, zwei Städte: nur eine Frage des Weckers.
PINCIANO
Baumbestandene Alleen und Wohnhäuser entlang der Mura Aureliane. Hier, am Corso d'Italia 92, liegt Imperial Suite Rome: smart property mit digitalem Check-in und unabhängigem Zugang, Eintritt mit persönlichem Code zu jeder Uhrzeit. Villa Borghese 400 m, Bahnhof Termini 1,6 km.
Imperial Suite Rome · Corso d'Italia 92
PORTA PIA
Liberty-Paläste, ein Stadtteilmarkt, Bars ab sieben Uhr geöffnet. Hier liegt Lilium Boutique Hotel: 14 Zimmer, italienisches Frühstück, Concierge und Flughafen-Transfer rund um die Uhr. Villa Borghese 1,6 km, Fontana di Trevi 1,7 km, Kolosseum 1,9 km.
Lilium Boutique Hotel · Porta Pia
TRASTEVERE
Abends füllt es sich bis spät. Vor neun Uhr bleiben das Kopfsteinpflaster, die Bäckereien und keine Warteschlangen.
MONTI
Handwerksläden, Weinbars, enge Gassen. Man erreicht das Forum ohne ein Verkehrsmittel.
UHRZEITEN UND JAHRESZEITEN
Der Morgen
Vor neun Uhr sind die Märkte in ihrer besten Zeit, die Kirchen leer und an den Bars frühstückt man im Stehen. Das ist das Fenster zum Spazieren: von Trastevere zum Gianicolo, vom Pincio in die Villa Borghese hinein. Vom Pinciano liegt der Park 400 Meter entfernt, von der Porta Pia 950: In beiden Fällen erreicht man ihn vor dem Frühstück.
Der Sommer
Juli und August: volle Hitze, Römer außerhalb der Stadt, Touristen in voller Zahl: Man geht früh am Morgen und nach achtzehn Uhr hinaus. September ist der ausgewogenste Monat: noch sommerliche Temperaturen, kürzere Warteschlangen, die Stadt wieder in ihrem normalen Rhythmus.
Der Abend
Nach achtzehn Uhr werden die Schlangen kürzer. Das ist die Stunde des Pantheons, der Piazza Navona, des beleuchteten Kapitols: dieselben Orte wie am Morgen, mit weniger Menschen. Der Aperitivo findet dann im Wohnviertel statt, nicht im Zentrum, und um 20 Uhr geht man zu Tisch.
Der Winter
Dezember und Januar: kürzere Warteschlangen als im Frühling. Das Risiko ist der Regen, damit muss man rechnen; die zwei Weihnachtswochen sind ein eigenes Kapitel. Man baut den Tag um Innenräume herum auf und behält Spaziergänge als Alternative. Die römische Weihnacht ist Sache der Viertel, nicht der Kulissen.
DIE ANDEREN LEKTÜREN
Das Forum Romanum wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. gepflastert, nachdem ein Sumpf trockengelegt worden war: Die Stadt liest sich von oben nach unten.
Die Öffnung des Pantheons ist rund neun Meter breit: Wenn es regnet, fällt das Wasser hinein und fließt durch die Öffnungen im Boden ab.
Vom Gianicolo bleibt die Sonne im Rücken: Man sieht nicht die Scheibe untergehen, sondern die Stadt, die sich erleuchtet.
Monti, Pigneto, Ostiense, Garbatella, Testaccio: An Wochenenden füllt der Mercato Monti eine ehemalige Garage in der Via Leonina.
ZWEI ADRESSEN IN ROM
Lilium Boutique Hotel, an der Porta Pia: 14 Zimmer, italienisches Frühstück, Concierge, Flughafen-Transfer rund um die Uhr. Imperial Suite Rome, am Corso d'Italia 92: smart property mit digitalem Check-in und unabhängigem Zugang. Bei Direktbuchung über den offiziellen Kanal fallen keine Portalprovisionen an, und der Kontakt ist direkt mit dem Team, das die Unterkunft führt. Der Civis Passport ist kostenlos, ohne Karte: zwei abgeschlossene Aufenthalte in einer beliebigen Unterkunft, eine Nacht der nächsten Reise geschenkt, auch in derselben Unterkunft. Die nächste Station ist Apulien: Trullux auf dem Land und Il Mulino im Zentrum, in Ceglie Messapica.